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Akupunktur allgemein
Akupunktur
• Traditionelle Akupunktur
• Risiken und Komplikationen
Die Akupunktur (von lat. acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) , bei der mithilfe von in den Körper eingestochenen dünnen Nadeln Krankheiten geheilt, Schmerzen gelindert oder das Wohlbefinden gesteigert werden sollen.
Die Einstichpunkte liegen über den gesamten Körper verteilt auf so genannten
Meridianen oder Energiebahnen, in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt. Die einzelnen Akupunkturpunkte sind aufgrund alter Erfahrungen festgelegt worden. Die Akupunktur soll – wie alle anderen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – das Gleichgewicht von Yin und Yang erhalten. Eine Krankheit entsteht nach traditioneller Ansicht, wenn diese Harmonie gestört ist. Die Lebensenergie, die durch die Meridiane (Energiebahnen) strömt, darf nicht blockiert werden. Durch Akupunkturnadeln kann sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte sediert oder stimuliert werden. Für die Diagnosestellung berücksichtigt der Therapeut ganzheitliche Aspekte wie die Lebensweise oder die Ernährung des Erkrankten, die Persönlichkeit und die Krankengeschichte.
Risiken und Komplikationen
Ernsthafte Nebenwirkungen sind bei der Akupunktur nicht zu erwarten. Lokal kann es zu einer vorübergehenden Hautrötung, einem Wärmegefühl oder (selten) zu Unwohlsein kommen. Ebenfalls selten können Hämatome auftreten. Bei den ersten zwei bis drei Behandlungen kann es (wie auch in
der Homöopathie) zu einer kurzzeitigen Verschlechterung der Beschwerden kommen.
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